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Hardware

HERA ist als Windows-Anwendung konzipiert und erfordert Windows 10 oder 11. Da es sich um eine grafisch anspruchsvolle Echtzeitanwendung handelt, skaliert die Performance direkt mit der verbauten Hardware.

Empfohlene Hardware-Konfiguration

Für eine flüssige Darstellung, insbesondere im VR-Modus, haben sich am BCDH die folgenden Konfigurationen für Gaming-Laptops bewährt:

  • Ältere Konfiguration: AMD Ryzen 9 5900HX, 32GB RAM, Nvidia RTX 3070, SSD.
  • Neueste Konfiguration: Intel Core i9-14900HX, 32GB RAM, Nvidia RTX 4070, SSD.

Hinweis zum Arbeitsspeicher: Während die obigen Systeme mit 32GB RAM ausgestattet sind, sollten für den Betrieb der Anwendung vermutlich auch 16GB RAM ausreichen. Dies ist jedoch ein theoretischer Wert und wurde bisher nicht explizit getestet. Eine SSD ist für alle Systemkonfigurationen zwingend erforderlich, um Ladezeiten und Datenstreaming zu optimieren.

Hinweis zu Desktop-PCs vs. Laptops: Stationäre Desktop-PCs (Stand-PCs) sind grundsätzlich wesentlich besser für den Betrieb der Anwendung geeignet als Notebooks. Desktop-Systeme verfügen über vollwertige, dedizierte Grafikkarten, die nicht durch die thermischen und energetischen Limits von Mobilgeräten eingeschränkt werden. Es ist wichtig zu beachten, dass eine Laptop-Grafikkarte (z. B. eine mobile RTX 4070) signifikant leistungsschwächer ist als eine vollwertige Desktop-Grafikkarte mit derselben Modellbezeichnung (RTX 4070 für PC).

VR-Headsets

HERA unterstützt grundsätzlich eine Vielzahl an VR-Headsets. Getestet wurden Meta Quest 2 und Meta Quest 3. Jedes Headset ist kompatibel, sofern OpenXR als Standard-API im System hinterlegt ist.

  • PC-VR-Modus: HERA nutzt ausschließlich PC-VR. Die Rechenlast wird also vollständig vom Rechner (Laptop) getragen.
  • Kabelverbindung: Für das Streaming der VR-Inhalte an das Headset wird ein entsprechendes Datenkabel (in der Regel USB-C) benötigt. Achten Sie darauf, ein qualitativ hochwertiges Kabel zu verwenden, um Latenzen und Verbindungsabbrüche zu vermeiden.

Wichtiger Hinweis zur Performance: Die 2D-Ansicht am Monitor ist signifikant weniger rechenintensiv als die VR-Darstellung. Da VR eine stereoskopische Ansicht (zwei Bilder gleichzeitig) bei hohen Bildraten erfordert, ist die Hardwarebelastung in VR wesentlich höher. Sollte die Anwendung in VR ruckeln, ist der Wechsel in den 2D-Modus die erste Maßnahme zur Fehlersuche.


Grafische Optimierung: Nvidia DLSS

Um die Performance zu optimieren, wurde die Nvidia DLSS-Technologie (Deep Learning Super Sampling) in HERA integriert. Die Dokumentation der Einstellungen wird nicht in der Software erklärt, da viele nichts mit den Einstellungen anfangen können. Wenn Sie sich mit dieser Technologie auskennen, sind diese Informationen hilfreich.

DLSS-Modi (Steuerung über die Zahlentasten)

Die Performance und Bildqualität können über die Zifferntasten auf der Tastatur in Echtzeit angepasst werden. Der Standardwert bei Programmstart ist „Ausgeglichen“ (Taste 4).

TasteModusBeschreibung
1DLSS AusKlassisches Rendering ohne KI-Unterstützung.
2DLAADeep Learning Anti-Aliasing (KI-Kantenglättung bei 100% Auflösung).
3QualitätFokus auf maximale Bildschärfe bei hochskalierter Auflösung.
4Ausgeglichen[Default] Optimale Balance zwischen Bildqualität und FPS.
5LeistungOptimiert für maximale Bildraten (FPS).
6Ultra-LeistungFokus auf höchste Performance für leistungsschwächere Hardware.

Was ist DLAA? DLAA (Deep Learning Anti-Aliasing) nutzt dieselbe KI-Technologie wie DLSS, verzichtet jedoch auf das Upscaling. Es rendert in nativer Auflösung und ist damit der Modus mit der höchsten Bildqualität, da es Kanten extrem sauber glättet.